Beim Wolfsmanagement geht der Bund voran-wir fordern 1:1 Umsetzung in Niedersachsen
Hannover. „Die Zahl der Nutztierrisse durch Wölfe hat in den letzten Tagen
und Wochen in Niedersachsen ein unerträgliches Ausmaß angenommen. Ein novelliertes Bundesjagd- und naturschutzgesetzes steht vor der Tür. Wir fordern die Kernelemente – Jagdzeiten für Wölfe, Entnahme von Problemwölfen und Einrichtung wolfsfreier Zonen– uneingeschränkt und 1:1 für Niedersachsen“, so der agrarpolitische Sprecher Marco Mohrmann.
„Ministerpräsident Lies hat im Bundesrat seine umfassende Unterstützung für
die Gesetzesinitiativen des Bundes signalisiert. Daher darf es keine Störfeuer durch die Minister Meyer und Staudte beim aktiven Wolfsmanagement und somit beim aktiven Herdenschutz in Niedersachsen z.B. durch eigene Jagdgesetznovellierungen geben. Das Bundesgesetz wird alles hergeben, was wir brauchen“, so Mohrmann.
„Ich fordere die Landesregierung auf, endlich Verantwortung zu übernehmen. Wenn das neue Bundesrecht in Kraft tritt, muss Niedersachsen in der Lage sein, unverzüglich einen Managementplan vorzulegen – im Interesse der Weidetiere und der Menschen im ländlichen Raum. Die Zeit, sich hinter EU- oder Bundesrecht verstecken zu können, ist unwiederbringlich vorbei, so der Agrarpolitiker.
