EU-Handelsstrategie: Klare Haltung und diplomatisches Geschick für eine faire Zukunft

Zu den angekündigten US-Autozöllen können Sie den Vorsitzenden der CDU-Fraktion, Sebastian Lechner, wie folgt zitieren:

„Wir brauchen jetzt eine klare Gegenstrategie der EU – mit Haltung, aber ohne Hysterie. Ein Handelskrieg hilft niemandem – am wenigsten den Menschen und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks. Doch wer Zölle verhängt, muss wissen: Europa kann wirtschaftlichen Druck ebenso aufbauen. Die EU ist der größte Handelspartner der USA.

Zölle gerade auf Autos treffen nicht nur Deutschland, sie treffen vor allem Niedersachsen. Hier hängen tausende Arbeitsplätze an Volkswagen, an Zulieferern, an Exporten. Deshalb ist jetzt beides nötig: eine klare Drohkulisse – und diplomatisches Geschick.

Unser Ziel muss ein neues Abkommen mit den USA sein, in dem beide Seiten auf ihre Autozölle verzichten. Auch wir Europäer sollten bereit sein, unsere Zölle zu hinterfragen – denn ein fairer Handel ist keine Einbahnstraße.

Gleichzeitig müssen wir endlich unsere eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken: mit technologieoffener Industriepolitik, bezahlbarer Energie und weniger Bürokratie. Denn am Ende gilt: Nur wer wirtschaftlich stark ist, kann auch international selbstbewusst auftreten.

veröffentlicht am 27.03.2025